18
Okt
2008

Anonyma - Ein unaufrichtiger Film über das Vergessen

Da waren die acht Mädchen des Viktoria-Heims, die sich zusammen mit der Heimleiterin erhängten, nachdem sie von einem Bataillon vergewaltigt worden waren. Da war die Dame im noblen Zehlendorf: „Dreiundzwanzig Soldaten hintereinander. Ich musste im Krankenhaus genäht werden.“ Da waren die Jüdinnen, die zuerst befreit und dann geschändet wurden. Da gibt es das Tagebuch der Brigitte Braukhage, die sich um ihre drei kranken Kinder kümmern muss und fast täglich Einträge wie diese macht: „Nachts vier Mann vergewaltigen mich … Ganze Nacht ruhrartigen Durchfall und Erbrechen. Dazu Russenbesuch….“ Und so weiter. Und das zweimillionenfach. So viele deutsche Frauen, schätzt man, wurden von Soldaten der Roten Armee 1945 vergewaltigt.
Daran ist zu erinnern, weil der Film „Anonyma – eine Frau in Berlin“ das vergessen machen könnte.

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