18
Okt
2008

Klingelpützpark Köln

Während ich als Anwohnerin des Klingelpützparks auf einer Veranstaltung war, hat ein armer Tor mal wieder versucht, in mein Auto einzubrechen. Er war nicht erfolgreich.
Die Veranstaltung im Park wurde organisiert von verschiedenen Initiativen, die sich dagegen wenden, den Klingelpützpark in Köln aufgrund eines Bildunsprojekts wesentlich zu verkleinern und alten Baumbestand zu zerstören. (Fotos vom Park morgen, wenn schönes Wetter ist und ich Lust zum Fotografieren habe).
Der Klingelpützpark liegt in einer eng bebauten Umgebung und dient den BürgerInnen als Naherholungsgebiet, unter ihnen zahlreiche Migranten, Kinder und Jugendliche. Eine Grund- und Hauptschule nutzen ebenso wie eine sozialpädagogische Einrichtung diesen Ort, der einen wunderbaren Baumbestand und eine historische Bedeutung hat. Auf dem Schulhof der Grund- und Hauptschule steht seit Jahren ein Container, der als Unterrichtsraum dient. Die Grundschule Gereonswall ist bekannt für effektive Bildungs- und Integrationsarbeit, in der damaligen Schulklasse meiner Tochter lernten unter Leitung von Klassenlehrer und Schulleiter Tony Lhotak lediglich 5 deutsche Kinder, trotz eines hohen Anteils von Kindern aus bildungsfernen Schichten reichte das Wissen beispielsweise des Mathematik-Unterrichts bis weit in die fünfte Klasse des Gymnasiums hinein. In der Nähe des Parks liegen ebenso ein Abendgymnasium und das Hansagymnasium.
Laut der Kölner Soziologin Maria Mies plant man nun offenbar, aus den umliegenden Bereichen SchülerInnen in diesen neu entstehenden zentralen Bildungsknotenpunkt zu schaffen. Alleine die Mensa soll für 1000 Leute geplant werden, eine Tiefgarage garantiert die autogerechte Lage.


Wir alle fragen uns, ob das mit einer Entlassung von LehrerInnen in anderen Einrichtungen verbunden ist und wie das Bildungskonzept für diesen Massenbetrieb aussehen soll, um das sich initiativ die sogenannte Montag-Stiftung kümmert, dessen Gründer Carl Richard Montag ist. Eigentümerin des Parks ist die Stadt Köln. Weitere juristische Details und Investoren-Pläne sind bis jetzt öffentlich nicht bekannt. In der Nähe des Parks liegt außerdem der Media-Park sowie eine muslimische Begegnungsstätte. Kurzer Bericht in WDR-Lokalzeit. Mehr Details folgen.

Der Geist von Pim Fortuyn wurde zurückgedrängt:

Marokkanischer Muslim wird Bürgermeister von Rotterdam


Rotterdam galt einst als "die Stadt von Pim Fortuyn", in der es antimuslimische Krawalle gab, doch jetzt wurde dort der gebürtige Marokkaner Ahmed Aboutaleb, zur Zeit noch Sozialstaatssekretär, zum Bürgermeister gewählt. Das Echo hierauf ist in den Niederlanden weit überwiegend positiv.



Seit Donnerstag steht fest, daß der gebürtige Marokkaner Ahmed Aboutaleb Bürgermeister von Rotterdam wird und dieses Amt am 1. Januar 2009 antreten wird. Ahmed Aboutaleb Mitglied der (sozialdemokratischen) PvdA und zur Zeit noch Staatssekretär für Jugend, Arbeit und Stadtentwicklung und wurde 1961 im Dorf Beni Sidel in den ostmarokkanischen Rifbergen geboren - ist also Berber - und in Armut aufgewachsen. Nach den ersten Jahren in einer Dorfschule kam er in ein Internat "für die Allerärmsten", und als Jugendlicher kam er in die Niederlande, wo er schnell begriffen habe, daß Bildung der Schlüssel zur Integration sei.

(via Mein Parteibuch Ticker)





Ergänzung zur Herkunft von Ahmed Aboutaleb, der nach Angaben in diesem Artikel Berber ist:



Touareg, Kabylen, Rif und Chleu – Berberstämme gibt es von Marokko bis Ägypten. Sie gelten als die älteste Bevölkerung Nordafrikas. Alle Stämme besitzen eine reiche Erzähltradition und Literatur, die in den letzten Jahrzehnten wieder entdeckt wurde.


Ein mystisches Weltbild gibt die Themen vor
Noch vor den Römern christianisiert und geschichtlich eng mit Europa verbunden traten die Berber erst um das Jahr 700 zum Islam über.


Ihre alten und neuen Balladen, Gedichte und Geschichten lassen ein mystisches Weltbild erahnen: von Weite, Wüste, Unendlichkeit und vom Schatten der "tausend Mütter". Denn im Gegensatz zur arabischen ist die berberische eine matriarchalische Kultur, gezeichnet von Freiheitskämpferinnen und Königinnen!

Anonyma - Ein unaufrichtiger Film über das Vergessen

Da waren die acht Mädchen des Viktoria-Heims, die sich zusammen mit der Heimleiterin erhängten, nachdem sie von einem Bataillon vergewaltigt worden waren. Da war die Dame im noblen Zehlendorf: „Dreiundzwanzig Soldaten hintereinander. Ich musste im Krankenhaus genäht werden.“ Da waren die Jüdinnen, die zuerst befreit und dann geschändet wurden. Da gibt es das Tagebuch der Brigitte Braukhage, die sich um ihre drei kranken Kinder kümmern muss und fast täglich Einträge wie diese macht: „Nachts vier Mann vergewaltigen mich … Ganze Nacht ruhrartigen Durchfall und Erbrechen. Dazu Russenbesuch….“ Und so weiter. Und das zweimillionenfach. So viele deutsche Frauen, schätzt man, wurden von Soldaten der Roten Armee 1945 vergewaltigt.
Daran ist zu erinnern, weil der Film „Anonyma – eine Frau in Berlin“ das vergessen machen könnte.

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3. PornfilmfestivalBerlin 22.-26.10.2008

Die Kuratoren und Kuratorinnen des 3. Pornfilmfestival Berlin:


Hier hätte Ihr Porno laufen können…
Warum einige Filme bei diesem Festival fehlen


Das Pornfilmfestival heißt Pornfilmfestival, weil wir die Dinge nun mal beim Namen nennen. Auch wenn mindestens die Hälfte der gezeigten Filme gar keine Pornos im engeren Sinne sind, sondern Filme, die um Sexualität kreisen, oder um die Bedingungen, unter denen Pornos entstehen. Es werden Dokumentationen gezeigt, experimentelle Filme, softe Erotik, aber auch explizite Darstellung von Sexualität. Genauso gut hätten wir das Ganze verschwiemelt “Festival der alternativen Erotik” oder ähnlich unkonkret benennen können. Doch wir sind ehrlich und zugleich vielleicht ein bisschen provokant.
Dass uns das P-Wort nicht unbedingt ein Massenpublikum bescheren wird, war immer klar. Doch immerhin wissen die Leute, woran sie sind, und so kann ein geneigtes Publikum gezielt zum Festival kommen und sich durchaus überraschen lassen, was man unter Porno alles verstehen kann.



Womit wir als Macherinnen und Macher des Festivals allerdings nicht gerechnet haben, ist, dass das P-Wort auch für Filme, die sich explizit mit Pornographie und Sexualität beschäftigen, abschreckend ist. Wie froh waren wir über einige herausragende Produktionen, die wunderbar ins Programm, zu unserem Festival und unserem Publikum gepasst hätten. Filme, die sich in intelligenter Weise mit Sexualität, Rollenbildern, Klischees, Erotik und der Pornoindustrie auseinandersetzen. Dass nun ausgerechnet Regisseur/innen oder Produzent/innen solcher Filme die Nase vor einem Festival rümpfen, das sich offen mit Pornfilmfestival betitelt, ist überaus erstaunlich und sehr schade.




Anmerkung Commander Morgaine:

Wenn ich mir den Trailer für das Festival ansehe und dazu noch die Lautmalung anhöre, komme ich irgendwie so gar nicht in Stimmung ...






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Die Krise des Krieges

Die akute Finanzkrise scheint gebannt, die latente Wirtschaftskrise beginnt. Während die Öffentlichkeit noch über Banker und Börsen lästert, wird immer deutlicher was der wahre Verursacher dieses Sturms gewesen ist: George Bushs Irakkrieg, seine gewaltigen Kosten und die Abwälzung derselben in die Schuldenindustrie. Die aggressive Niedrigzinspolitik von Bushs Zentralbank in Kriegszeiten löste einen Debitoren-Tsunami aus, den wir heute alle bezahlen müssen…


Die Aufarbeitung der Finanzkrise hat begonnen, die Rettungsprogramme greifen, doch die wirtschaftlichen Folgen werden uns noch auf Jahre belasten. Da sich der Pulverdampf der Bankenschlachten verzieht, wird der Blick langsam klarer auf die ursächlichen Kanonenschüsse – denn die wurden im Irak abgefeuert. Mittlerweile gibt es Berechnungen über die Kosten des Irakkrieges, und die belaufen sich – in offiziellen Fassungen – auf mindestens 600 Milliarden Dollar (CRS-Report). In jüngsten Erhebungen werden allerdings bis zu bis 3 Billionen Dollar (Joseph Stiglitz) ermittelt.

Göttin des Tages:

chocolatfilm


Juliette Binoche in: Chocolat



Nokomis
Algonquin, USA


"Das Wort Nokomis bedeutet Großmutter. In fast allen Kulturen rund um den Erdball war am Anfang die große Mutter, der weibliche schöpferische Geist. Nokomis regiert die Welt und alles, was darauf wächst und lebt. Sie erschafft Elemente, Jahreszeiten, Menschen, Nahrung."


Luisa Francia, Eine Göttin für jeden Tag

Bridging the Gap

between Ancient and Modern Paganisms.

For Sale: Temple of Cybele, Slightly Used

"The temple of the goddess Cybele is preserved really well, and according to archeologists, is the only one of its type in Europe. The temple is also the best-preserved building from the Hellenic Age in the Balkans. It includes a number of statutes of Cybele, coins from the time of the Roman Emperor Valens, and other ancient artifacts."




CybeleWikipedia-kleinjpg



Plate depicting Cybele pulled in her chariot drawn by lions, a votive sacrifice and the Sun God - Ai Khanoum, Bactria (Afghanistan), 2nd century BCE
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